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Thomas Härtel

Thomas HärtelStaatssekretär für Sport des Senates – 

Was fällt einem ein, wenn man an Wilmersdorf denkt? Natürlich die Autobahn-Überbauung an der Schlangenbader Str., die Moschee an der Brienner Straße und der Fehrbelliner Platz. Aber man denkt auch an den Wilmersdorfer Volkspark, der sich vom Schöneberger Rathaus bis zum Autobahnkreuz erstreckt und der mit umfangreichen Rasenflächen und vielen Spiel- und Sportplätzen ein besonderes Areal für die Freizeitgestaltung zu bieten hat.
Hier, auf der Sportanlage Blissestraße, hat der 1. FC Wilmersdorf sein Domizil; der Verein, der die 100jährige Fußballgeschichte in Wilmersdorf geschrieben hat.
Heute ist Fußball unbestritten der Volkssport Nr. 1, aber das war nicht immer so. Anfangs war Fußball als relativ neue Art des Rasensports in Deutschland eher umstritten – und das lag insbesondere an den grundlegenden Bedenken der Mediziner, die unter anderem forderten, dass
„bei der Errichtung der Spielplätze dafür Sorge zu tragen ist, dass kein Spieler gegen den Ostwind anzulaufen hat“ und
„bei hoher Temperatur und heftigem, trockenem Wind (gleich aus welcher Richtung) nicht gespielt werden soll“. (Ruhige Kälte dagegen schade nicht, sondern helfe vielmehr „abzuhärten“.)
Das konnte den Fußball aber nicht aufhalten. Auch nicht in Berlin, wo der 1. FC Wilmersdorf nun auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken kann. Und das ist noch lange nicht das Ende. Deshalb bin ich sicher, dass der Verein auch in den kommenden Jahren seinen Platz in der Vereinslandschaft Berlins bewahren wird.
Dafür – schon jetzt – meinen Dank und meine Anerkennung. Ich wüsche dem Jubilar und seinen Mitgliedern fröhliche und unbeschwerte Jubiläumsfeierlichkeiten und auch für die nächsten hundert Jahre viel Erfolg.

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Der Traditionsclub in Wilmersdorf